Feng Shui

Ihr harmonischer Lebensraum

Feng Shui heißt übersetzt "Wind und Wasser". Es nutzt das alte chinesische Wissen, Mensch und Raum in eine harmonische Schwingung zu bringen. Das Ziel ist die kosmische Energie, die einen Ort beeinflusst, optimal zu nutzen. Wenn Lebensräume positives, harmonisches Qi aus der Umgebung empfangen, dann können Menschen darin aktiv und glücklich leben. Feng Shui basiert auf dem Studium des Qi, den Lehren des Yin und Yang und der fünf Elemente sowie des Bagua und der acht Trigramme. Es kennt viele unterschiedliche Methoden, die so wohl klingende Namen haben wie die "Fliegenden Sterne". Die alten Feng Shui Meister haben aus der Landschaft gelesen wie aus einem offenen Buch und um die Qualitäten eines Ortes einzuschätzen, haben sie im Laufe der Jahrhunderte Kriterien und Formeln entwickelt, wie Umgebung, Haus und Mensch in Synergie aufeinander einwirken. Wo die Lebensenergie harmonisch zirkulieren kann, da entstehen vitale Lebenswelten. Wo ich baue und wie ich baue ist wichtig, wie gut das Feng Shui eines Lebensraumes wirken kann? Kraftvolles Qi hilft den Menschen, ihre Potentiale zu leben.

Taoismus

Leben im entspannten Fluss

Mit dem Dao (Tao) ist ein uranfängliches Schöpfungsprinzip gemeint, aus dem alle Dinge in einem ständigen Prozess der Wandlung seit Urzeiten hervorgehen. "Ich kenne seinen Namen nicht, darum nenne ich es Dao" heißt es im "Daodejing" (Tao Te King) des Laozi oder "der alte Meister", wie der Name dieses mythischen Gründers des Daoismus übersetzt heißt. Dao heißt der "rechte Weg oder Pfad", aber auch Prinzip. Folgt der Mensch dem natürlichen Weg des Wandels, dann läuft sein Leben im Fluss mit der Schöpfung, dem Wandel und im Einklang mit der Natur.

Bagua

Die Acht Trigramme

Die acht Gua (Bagua) sind die Grundlage des Yi Jing (I Ging), des Feng Shui und anderer alter chinesischer Wissenschaften. Sie repräsentieren acht grundlegende Wirkkräfte, die Einfluss haben auf unser menschliches Leben. Jedes Trigramm steht für ganz unterschiedliche Dinge wie Familienmitglieder, Himmelsrichtungen, Organe, Tiere und vieles mehr. Sie funktionieren wie ein kosmischer Strichcode und treten in zwei Ordnungen auf, die "früher" und "später" "Himmel" genannt werden. Der "frühe Himmel" symbolisiert die perfekte Ordnung der Natur und der "späte Himmel" entspricht der Welt der unaufhörlichen Wandlung.

Qi

Die kosmische Antriebskraft

Qi heißt übersetzt Atem, Hauch, aber auch Kraft sowie Dampf, und ist die kosmische Energie, die im Universum alles durchdringt und belebt. In allen asiatischen Kulturen gibt es ein Wort dafür, in Japan wird sie "Ki" und in Indien "Prana" genannt. Die Wandlungen des Qi sind eine wesentliche Grundannahme des Daoismus. Fließt die Lebensenergie in Harmonie und Balance, dann leben wir in vitalen, gesunden Lebenswelten. Das gilt auch für unser körpereigenes Qi, das wir durch Qigong oder Tai Chi aktivieren können, um ein langes, gesundes Leben zu führen.

Yin und Yang

Leben in Balance

Die kosmische Energie Qi und die Wirkkräfte des Yin und Yang sind die Grundlagen der daoistischen Lebensphilosophie. Yin repräsentiert das weibliche Prinzip oder eine passive und aufnehmende Energie. Yang ist das männliche Prinzip oder das was aktiv einwirkt und verändert. Die Energien des Yin und des Yang verschmelzen in einem Prozess unaufhörlicher Wandlung, aus dem alles in dieser Welt hervor geht. Tag und Nacht, die Jahreszeiten, polare Energien, Ebbe und Flut, nichts bleibt wie es ist, und nach einem Niedergang folgt immer wieder ein Höhepunkt.

5 Elemente

Wandel der Energien

Die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser repräsentieren die Qualitäten der kosmischen Energie, Qi. Sie bringen einander in einem unaufhörlichen Kreislauf hervor und können sich auch gegenseitig kontrollieren. Erst dadurch entsteht eine lebendige Balance. Das Holz ist die Energie, die das Feuer füttert, damit es leuchten kann. Wenn das Feuer zu Asche wird, bereichert es die Erde. Aus der Erde werden die Mineralien gewonnen und das Metall sorgt für die Klarheit des Wassers. Das Wasser wiederum lässt das Holz erst richtig wachsen und gedeihen.

4 Tiere

Feng Shui der Landschaft

Die vier Tiere, die "schwarze Schildkröte", der "grüne Drache", der "weiße Tiger" und der "rote Phönix", sind die blumigen Namen der alten Chinesen für die Berge und Hügel in der Umgebung unserer Behausungen. Die Schildkröte schützt den Rücken und unterstützt stabile sowie harmonische Lebensverhältnisse. Der Drache begrenzt die linke Seite, steht für das männliche Prinzip und sorgt für Wohlstand. Die rechte, weibliche Seite fördert der Tiger, der unser Ansehen und unsere Autorität steigert. Der Phönix liegt vor unserer Nase und ist verbunden mit Schönheit und Eleganz.

8 Trigramme

Das persönliche Element

Die acht Trigramme des Bagua gehören zu den Grundlagen des Feng Shui. Jeder Mensch hat ein persönliches Element oder seine eigene Gua-Zahl, die sich aus seinem Geburtsjahr ergibt. Das ist wie eine kosmische DNA, das heißt auf dieser Frequenz kommunizieren wir mit den universellen Energien. Feng Shui ist die Kunst, Lebensräume und Menschen in Harmonie zu bringen oder die beiden Energiequalitäten aufeinander abzustimmen. Jedes Trigramm wird auch einem der fünf Elemente zugeordnet, Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

I-Ging

Der kosmische Code

Das Yi Jing (I Ging) oder das "Buch der Wandlungen" ist das älteste bekannte Buch der chinesischen Klassiker. Es ist eine philosophische Kosmologie und wurde als Orakel eingesetzt. Aus bestimmten Konstellationen sagte man das Schicksal oder den Wandel einer Situation vorher. Die Basis sind die acht Trigramme, die wenn alle miteinander kombiniert werden, eine feste Abfolge von 64 Hexagrammen erzeugen. Ein Hexagramm bilden sechs Linien und es sieht ein bisschen so aus wie ein Strichcode, nur bestehend aus durchbrochenen und durchgezogenen Linien.

Feng Shui

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